Wir sind beim letzten Teil der Dart-Zusammenstellung angekommen: dem Flight. Er bestimmt praktisch das Grunddesign deines Darts, und du kannst ihn nach deinem persönlichen Geschmack auswählen. Dabei darf man aber die Funktionalität nicht außer Acht lassen.
FORM
Es gibt viele verschiedene Bauformen, die das Flugverhalten des Darts beeinflussen. Hier geht es um einfache Physik: Entscheidend ist die Fläche des Flights, die mit der Luft in Kontakt kommt. Je breiter und größer der Flight ist, desto größer ist die Luftfläche, desto mehr wird der Dart im Flug abgebremst – was zu einer stärkeren Flugkurve führt. Je geradliniger der Dart fliegen soll, desto kleiner und schmaler sollte der Flight gewählt werden.
Ein wichtiger Punkt ist, dass dies nicht nur die Flugbahn, sondern auch den Einschlagswinkel verändert. Ein schmalerer „schnellerer“ Flight stabilisiert das hintere Ende des Darts weniger stark, weshalb der Dart flacher einschlägt als mit einem größeren Flight. Verwendest du also einen schnelleren Flight, möchtest den Einschlagswinkel aber beibehalten, musst du Länge oder Gewicht des Schafts anpassen.
Auch in dieser Kategorie gibt es die gängigsten Größen mit nahezu unendlichen Farb- und Designvarianten.
STÄRKE
Die Dicke der Flights reicht von ca. 75 Mikron bis 180 Mikron. Sie beeinflusst, wie lange der Flight spielbar bleibt. Wichtig ist: Ein Flight, der technisch noch intakt ist (also nicht eingerissen), ist nicht automatisch weiterhin geeignet. Selbst wenn der hintere Teil nicht gerissen ist, kann er sich so stark verformen, dass sich das Flugverhalten des Darts deutlich verändert. Als Standard gelten 100 Mikron – die meisten Spieler bevorzugen diese Stärke. Wenn du keine besonderen Vorlieben hast, ist dies eine gute Wahl für den Einstieg.






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