PHIL TAYLOR

Phil Taylor, eine der größten Legenden der Dartgeschichte. Er blickt auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurück …

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Phil Taylor gilt als eine der größten Legenden in der Geschichte des Dartsports. Er blickt auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurück, in der er 16 Weltmeistertitel errungen hat. Seine Laufbahn begann in den Pubs von Stoke-on-Trent, wo ihn Darts-Ikone Eric Bristow entdeckte. Bristow war nicht nur sein Mentor, sondern unterstützte ihn auch finanziell beim Start seiner Profikarriere.

Frühe Jahre und BDO-Erfolge

Seinen ersten großen internationalen Erfolg feierte Taylor 1990, als er die Canadian Open gewann und sich damit für die BDO-Weltmeisterschaft qualifizierte. Dort holte er auf Anhieb seinen ersten Weltmeistertitel, indem er seinen Mentor Eric Bristow besiegte – ein Sieg, der den Beginn seiner legendären Laufbahn markierte.

Obwohl er seinen Titel zunächst nicht verteidigen konnte, kehrte Taylor 1992 stärker zurück und gewann erneut. In den folgenden Jahren bewies er sein Talent eindrucksvoll, bis er 1993 zusammen mit Bristow und anderen Spielern die Professional Darts Corporation (PDC) gründete – ein Wendepunkt in der Geschichte des Darts.

Die PDC-Ära

Nach der Gründung der PDC begann für Taylor eine Ära absoluter Dominanz. Zwar verlor er das erste PDC-Weltmeisterschaftsfinale gegen Dennis Priestley, doch danach gewann er acht Titel in Folge und stellte nahezu alle Rekorde des Sports auf.

Im Jahr 2001 schrieb er erneut Geschichte, als er die Weltmeisterschaft mit einem Rekorddurchschnitt von 107 Punkten pro Aufnahme gewann – ein Wert, der selbst heute kaum erreicht wird. 2002 gelang ihm außerdem das erste Fernseh-Neundarter-Finish beim World Matchplay.

Das Ende der Unbesiegbarkeit

Taylor beherrschte die PDC viele Jahre lang, bis John Part aus Kanada ihn 2003 im WM-Finale besiegte. Obwohl Taylor verlor, kehrte er bald darauf zurück und gewann weitere Weltmeistertitel.

2007 war es Raymond van Barneveld, der Taylors Siegesserie beendete. Der Niederländer wechselte nach seinen Erfolgen bei der BDO zur PDC und wurde dort selbst Weltmeister.

Spätere Erfolge und Rückzug

Das Jahr 2008 war weniger erfolgreich – zum ersten Mal in der PDC-Geschichte erreichte Taylor nicht das WM-Finale. Wayne Mardle besiegte ihn im Viertelfinale. Doch bereits 2009 holte sich Taylor den Titel zurück, indem er van Barneveld im Finale schlug.

2010 sorgte Taylor erneut für Geschichte: Im Premier-League-Finale warf er zwei Neundarter – etwas, das es zuvor im Fernsehen noch nie gegeben hatte.

In den folgenden Jahren rückte Taylor angesichts neuer Talente schrittweise in den Hintergrund. 2013 gewann er seinen 16. und letzten Weltmeistertitel, als er Michael van Gerwen besiegte.

Letzte Jahre und Abschied

In seinen letzten Jahren trat Taylor seltener bei großen Turnieren an. 2017 kündigte er an, dass die WM 2018 sein letztes Turnier sein würde. Er erreichte noch einmal das Finale, verlor jedoch gegen Rob Cross mit 2:7. Dies war sein letzter Auftritt als Profi.

Nach seinem Rücktritt benannte die PDC die World-Matchplay-Trophäe nach ihm – eine Ehrung für seine unvergleichlichen Verdienste.

Vermächtnis

Phil Taylor gilt als der größte Dartspieler aller Zeiten. Seine 16 Weltmeistertitel und jahrzehntelange Dominanz bleiben einzigartig. Er inspirierte Generationen von Spielern und Fans und bewies, dass man aus einem Pub-Spiel eine Weltkarriere machen kann. Sein Name wird für immer ein Synonym für Exzellenz im Dartsport bleiben.