MICHAEL SMITH

Michael Smith, der englische Dartspieler, bekannt als „Bully Boy“, ist in den letzten Jahren zu einem der größten Stars der Dartwelt geworden …

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Michael Smith, der „Bully Boy“, ist einer der größten Stars der letzten Jahre in der Dartswelt. Er wurde am 18. September 1990 in St Helens geboren und bewies schon früh sein außergewöhnliches Talent. Seine Karriere begann bei der Professional Darts Corporation (PDC), wo er im Laufe der Zeit bedeutende Erfolge feierte. Mit Hilfe seines Mentors Gary Anderson erklomm Smith die Spitze des Sports und krönte sich 2023 zum Weltmeister.

Frühe Jahre und der U-20-Weltmeistertitel

Michael Smith schloss sich 2008 der PDC an. Obwohl sein Name anfangs kaum bekannt war, machte er 2010 beim UK Open auf sich aufmerksam: Er erreichte die Runde der letzten 32 und schlug prominente Spieler wie Peter Manley. Das zeigte, dass mit Smith ernsthaft zu rechnen ist. Den ersten großen Durchbruch erzielte er 2011, als er ein UK-Open-Qualifikationsturnier gewann – nach einem knappen Sieg über Dave Chisnall.

2012 qualifizierte sich Smith erstmals für die Weltmeisterschaft und traf in Runde eins auf den Niederländer Co Stompé. Für den Neuling kam das Aus schnell – Stompé gewann 3:0. Diese Niederlage machte Smith jedoch nur entschlossener, und bald kletterte er in der Weltrangliste nach oben, was ihm die automatische Teilnahme an der nächsten WM sicherte. Dort traf er auf Raymond van Barneveld, der ebenfalls 3:0 gewann.

Der wahre Wendepunkt folgte 2013, als Smith die PDC-Jugendweltmeisterschaft gewann – ein klares Signal für seine große Zukunft im Darts.

Kontinuierliche Entwicklung und WM-Ergebnisse

Die PDC-Weltmeisterschaft 2014 brachte Smiths ersten großen Durchbruch. Bereits als Top-32-Spieler war er gesetzt. In Runde eins schlug er Morihiro Hashimoto, in Runde zwei traf er auf den 16-fachen Weltmeister Phil Taylor – und sorgte für eine Sensation, indem er die Legende besiegte und ins Achtelfinale einzog. Gegen Peter Wright kam dann das Aus, doch die Leistung brachte ihm große Anerkennung.

In den Folgejahren blieb Smith bei PDC-Turnieren erfolgreich. 2016 erreichte er das Viertelfinale der WM, wo ihn Raymond van Barneveld stoppte. Im selben Jahr erhielt er eine Einladung zur Premier League, der Serie für die weltbesten Spieler. Obwohl er dort Letzter wurde, bremste das seinen Aufschwung nicht.

2017 schied er bei der WM in Runde drei gegen James Wade aus, blieb jedoch Teil der Weltelite. Bei der WM 2018 verlor er knapp in Runde zwei gegen den späteren Weltmeister Rob Cross. Im Jahresverlauf glänzte er jedoch in der Premier League: Er wurde Zweiter der Hauptrunde, schlug im Halbfinale seinen Mentor Gary Anderson und unterlag im Finale Michael van Gerwen.

WM-Finale und weitere Erfolge

Bei der WM 2019 startete Smith als gesetzter Spieler und spielte sich souverän bis ins Finale. Im Halbfinale besiegte er Nathan Aspinall, im Endspiel konnte er jedoch mit Michael van Gerwen nicht Schritt halten – der Niederländer gewann 7:3 und holte seinen dritten WM-Titel.

In den folgenden Jahren feierte Smith bei mehreren prestigeträchtigen Turnieren starke Ergebnisse, darunter bei der World Series of Darts, wo er im Finale auf James Wade traf. Obwohl er knapp verlor, zeigte er, dass er zur absoluten Weltspitze gehört und jederzeit für Überraschungen gut ist.

Weltmeistertitel 2023

Smiths Ausdauer und Hingabe zahlten sich 2023 aus. Bei der Weltmeisterschaft präsentierte er sich in überragender Form und erreichte mit fantastischem Spiel das Finale. Dort blieb er fehlerfrei, besiegte seinen Gegner und gewann seinen ersten PDC-Weltmeistertitel. Mit diesem Triumph sicherte sich Smith nicht nur seinen Platz unter den Größten der Darts-Geschichte, sondern bestätigte auch seinen Status als einer der prägenden Akteure des Sports.